MARCH FASCINATIONS

BOB, DER STREUNER

Zusammen mit diesem Monat endet auch das Hamburger Winternotprogramm, an dem wir in diesem Jahr beteiligt haben. Das hieß: jeden Sonntag Essen machen für bis zu 250 wohnungslose Menschen, die dank dieser Einrichtung im Winter einen warmen Schlafplatz hatten. Einige sind uns über die Monate richtig ans Herz gewachsen und wir hoffen, wenn es im nächsten Jahr wieder losgeht, sie nicht wiederzusehen weil sie dann vielleicht schon wieder einen eigene Bleibe gefunden haben.

Die autobiografische Erzählung „Bob, der Streuner" von James Bowen ist die wahre Geschichte eines drogenabhängigen, obdachlosen Londoner Musikers, der eine herrenlose Katze rettet und damit auch sich selbst. Er nimmt uns mit auf die andere Seite und zeigt uns seinen Alltag auf der Straße. Mal hässlich, mal schön.
Hier fair online bestellen.

 

BJØRN WIINBLAD

Wie in jedem Jahr, kommt jetzt wieder meine alte Wiinblad Tasse mit dem April-Motiv zum Einsatz. Dieses Geschirr wurde in den 60ern und 70ern in Dänemark von Nymølle hergestellt und es gibt für jeden Monat ein passendes Motiv. Teile davon findet man in jeder dänischen Trödelbutik und mit etwas Glück auch mal hier in Hamburg, z.B. bei Stiels. Da der Wiinblad Stil momentan ein großes Comeback erlebt und das zum Museum umfunktionierte Haus des verstorbenen Künstlers nur mit viel Aufwand erhalten werden kann, hat die Designgruppe Rosendahl eine Neuauflage  herausgebracht. Wer also nicht so gern aus alten Tassen trinken mag, bekommt auch 
nagelneue und unterstützt mit dem Kauf sogar noch den Erhalt des blauen Hauses.
Ab dem 13. Juni zeigt das Museum Arken in Ishøj bei Kopenhagen eine umfassende Ausstellung mit Wiinblads Arbeiten.

 

DIY MARGARINE

Die im letzten Post beschriebene Margarine zum Selbermachen ist für mich die tollste Entdeckung der letzten Zeit und echte Bereicherung. Milchprodukte, also auch Butter, verträgt bei uns nämlich niemand und die gekaufte Margarine – selbst die aus dem Bioladen –  ist auch nicht immer vertrauenerweckend. Margarine selber zu machen geht einfach und schnell. Und wenn ich genau weiß, was drin ist, schmeckt das Marmeladenbrötchen am Wochenende nochmal so gut. Hier geht’s zum Rezept.

 

VINTAGE TEAK

Neues Teakholz kaufen? Nein danke. Vintage Teak? Oh ja bitte! Die alten, patinierten Schätzchen aus der Midcentury Teakholz Ära sind heute wieder schwer gefragt. Dabei sind sie dank des robusten Materials meist auch noch tipptopp erhalten – stöbern lohnt sich also immer. Die beiden Teaktabletts und den hübschen Kranich habe ich vor Kurzem in verschiedenen deutschen und dänischen Secondhandläden entdeckt. 

Die Tabletts könnte man heute kaum schöner machen. Und die Linienführung des minimalistischen Kranichs ist so dezent, dass ich jedes Mal wieder erstaunt bin, darin überhaupt einen Vogel erkennen zu können. Er steht bei mir zu Hause zwischen lauter gesammeltem Treibholz, wo er immer erst auf den zweiten Blick auffällt. 
Auf diesem Pinterest Board findest du eine Sammlung schöner Designs in Holz.


OM ORNAMENT

Osterdeko ist nicht so mein Ding. Allerdings kann ich es mir in diesem Jahr nicht verkneifen, zwischen all den bunt vorösterlich geschmückten Zweigen, mein eigenes Statement zu setzen. Das OM Ornament aus Buchenholz mit Kupfer, das sonst immer im Fenster meiner Eingangstür baumelt, schmückt momentan den Magnolienzweig im Büro. Auch mal schön. Zu bestellen gibt es den Anhänger gleich hier.

 

GANESHA – NEUE WEGE

Das kleine schwarze Rüsselköpfchen sitzt mir täglich gegenüber. Geduldig und beharrlich, direkt neben der Bürotür. Als ich diese kleine Ganesha Figur letztes Jahr auf Bali gefunden habe, hatte ich noch keine Ahnung, welche Veränderungen anstehen würden. Seit 10 Jahren übe ich Yoga, davon die letzten 6 intensiv Ashtanga. Der Gedanke an eine Lehrerausbildung stand schon öfter im Raum und mit ihm auch gleich die Argumente dagegen. „Braucht die Welt wirklich noch mehr Yogalehrer?" – „Davon gibt es doch schon mehr als Schüler.” – „Das ist zeitlich sicher gar nicht zu schaffen." 
Letzte Woche hat er es irgendwie geschafft – mit einem Mal waren alle
 Ausreden und Bedenken wie von einem Riesenrüssel weggeblasen. Und ich habe mich zur Ashtanga Yogalehrerausbildung angemeldet. Im Sommer geht’s los, ich bin schon ganz aufgeregt. Gespannt, was der neue Input alles bewegen wird.
yogipop wird diesen Weg wie immer widerspiegeln und ich freue mich jetzt schon auf viele neue Facetten und Ideen.



Andreas Ruthemann – Ashtanga Yogalehrer und freier Kreativdirektor

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