REISPORRIDGE – WARMES FRÜHSTÜCK FÜR KALTE TAGE

Das schnelle, warme Frühstück gibt Extraenergie für kalte, kurze Wintertage.
Das schnelle, warme Frühstück gibt Extraenergie für kalte, kurze Wintertage.

Unser Bali-Urlaub liegt nun ziemlich genau ein Jahr zurück. Das wunderbare Essen, das es dort gab war eine echte Inspiration. Wir haben seitdem eine ganze Reihe von Gerichten nachgekocht und ein paar Dinge fest in unseren Kochalltag integriert. Ricecake im Bananenblatt, Sambal Matah, Gado-Gado oder Green Papaya Salad mit Snakebeans gibt es bei uns immer dann, wenn das Fernweh ganz schlimm wird.

 

Eine der tollsten und alltagstauglichsten Entdeckungen war ein zunächst gewöhnungsbedürftiges Frühstück: Riceporridge. Auf Bali gab es das Porridge meist pikant, wir bereiten es süß zu und probieren dabei ständig neue Varianten aus. Bei uns nimmt es im Herbst und Winter weitestgehend den Platz des Smoothie-Frühstücks ein. So ein wärmender Tagesbeginn bringt nämlich einen echten Energievorsprung.


Das Grundrezept ist immer gleich und mit einem Küchenwecker superleicht und stressfrei in den morgendlichen Ablauf zu integrieren:

RICEPORRIDGE GRUNDREZEPT

für 2 Personen

 

ZUTATEN

- 1 Tasse Klebreis (gründlich gewaschen)

- 3 Tassen Wasser

- 1 Tasse Reismich

- 1 Prise Salz

- eine Handvoll Rosinen oder 2-3 Tl Zucker 

- 1 Stück Zimtrinde oder 1/2 Tl gemahlenen Zimt

- frisches Obst oder Kompott

 

ZUBEREITUNG

1. Reis mit Wasser, Salz, Zucker und Zimt im geschlossenen Topf kurz aufkochen.

2. Auf kleinster Flamme (0,5) zugedeckt 5 Minuten köcheln lassen.

3. Herd ausschalten und auf der warmen Platte weitere 20 Minuten ziehen lassen.

4. Zimtrinde herausnehmen, 1 Tasse Reismilch zugeben.

 

5. Auf Teller füllen und frisches Obst oder Kompott dazugeben.

VARIANTEN

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, solange das Verhältnis Reis zu Flüssigkeit eingehalten wird. Z.B. kann man statt Reismilch auch Kokosmilch, Mandelmilch, Apfelsaft etc. nehmen oder auch gleich das gesamte Wasser ersetzen.

Mit Gewürzen experimentiere ich am liebsten. Statt klassisch mit Zimt geht es auch ganz prima mit Lakritz (also gemahlener Süßholzwurzel), Vanille oder Kakaopulver. Auch ein Teelöffel Yogitee-Mischung bringt einen tollen Geschmack. 

Kräuter passen auch fast immer. Und zwar auch zu Süßem. Basilikum verträgt sich prima mit Obst. Aber auch Rosmarin oder Thymian geben einen tollen Kick, besonders in Kombination mit Zitrusfrüchten.

 

Für eine pikante Variante einfach etwas mehr Salz nehmen und Zucker und Reismilch weglassen. Das fertige Riceporridge nach Geschmack würzen mit dunklem Sesamöl, Sojasauce, Frühlingszwiebeln, frischen Chilischoten, gehacktem Koriander, gerösteten Erdnüssen oder Röstzwiebeln. 

 

Trocken in der Pfanne geröstste Kokosraspel sind das i-Tüpfelchen auf allen süßen und pikanten Variationen.

 

 

 

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Der Reis nimmt beim Kochen das Wasser vollständig auf.
Der Reis nimmt beim Kochen das Wasser vollständig auf.
Für eine cremige Konsistenz nach dem Kochen noch Reismilch unterrühren.
Für eine cremige Konsistenz nach dem Kochen noch Reismilch unterrühren.
Riceporridge mit Reineclauden-Kompott und Rosmarin.
Riceporridge mit Reineclauden-Kompott und Rosmarin.
Süßes Riceporridge mit gerösteten Kokosraspeln.
Süßes Riceporridge mit gerösteten Kokosraspeln.
Riceporridge mit Kakao und gerösteten Kokosraspeln.
Riceporridge mit Kakao und gerösteten Kokosraspeln.

Pikante Variante: Erdnüsse (mit etwas Öl rösten), Röstzwiebeln, Kokosraspel (trocken rösten), Chili, Sesamöl, Frühlingszwiebeln und Koriandergrün (war gerade nicht da).
Pikante Variante: Erdnüsse (mit etwas Öl rösten), Röstzwiebeln, Kokosraspel (trocken rösten), Chili, Sesamöl, Frühlingszwiebeln und Koriandergrün (war gerade nicht da).

Andreas Ruthemann – Ashtanga Yogalehrer und freier Kreativdirektor

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