TABULA RASA – RAUM FÜR NEUES

Nichts bleibt für immer. Veränderung ist die einzig zuverlässige Konstante in einem Leben, das gelebt wird. Seit der Gründung im Mai 2010 hat sich auch yogipop in 9 Jahren immer wieder verändert und neu erfunden. Als Raum zum Teilen von kreativen Ideen und Gedanken hat es meine persönlichen Erfahrungen rund um meinen Yogaweg widergespiegelt und so eine wichtige Rolle eingenommen. 

 

In den letzten Jahren sind die Veränderungen zunehmend größer geworden: meine Yogalehrer Aus- und Fortbildungen, das regelmäßige Unterrichten in einem Studio, dann die Gründung der eigenen Yogaschule Anfang 2018 und zuletzt die Aufnahme des Studiums am KPJAYI in Mysore Anfang diesen Jahres. Diese Projekte erfordern all meine Liebe, Aufmerksamkeit und vor allem auch Zeit und Commitment. Nicht schwer zu erraten, dass dies die Gründe sind, warum es um yogipop in der letzten Zeit so still geworden ist. 

 

Mein unsichtbares Motto über dem Projekt yogipop hieß von Anfang an „EASY” – nichts erzwingen, kein Stress. Jedes Mal, wenn es doch stressig wurde, habe ich mich daran erinnert und bewusst wieder einen Gang runter geschaltet. Ich wollte es organisch wachsen lassen, experimentieren, inspirieren, nichts tun worauf ich keine Lust habe. Keine Werbung machen, nicht aggressiv verkäuferisch sein – stattdessen den Gedanken des Teilens von Ideen und Erfahrungen in den Vordergrund stellen. Mit dem Ergebnis bin ich glücklich und zufrieden und es ist für mich der Beweis, dass eben diese Haltung richtig war.

 

Profit oder Effizienz sind bei yogipop nie ein Thema gewesen. Das Projekt sollte sich selbst tragen und mir vielleicht mein Yoga finanzieren – reiner Selbstzweck also. Aber offiziell gilt yogipop als Onlineshop wie jeder andere auch – mit allem dazugehörigen, ständig steigenden Verwaltungsaufwand. Und wären aktuell nicht ein paar zusätzliche organisatorische Hürden aufgetaucht, würde yogipop vielleicht noch eine Weile still vor sich hin schlummern. Doch die Energie, die hier durch Gesetzesänderungen, Preiserhöhungen und Verwaltungsarbeiten gebunden wird, kann ich wesentlich besser und sinnvoller an anderer Stelle investieren – in die Arbeit mit Yogaschülern und in mein eigenes Yogastudium.

 

In aller Dankbarkeit gebe ich also heute das Ende von yogipop bekannt, um Raum für Neues zu schaffen und wieder beide Hände frei zu haben.

Ich bedanke mich herzlich für das Interesse an yogipop und eine tolle Zeit voller Austausch, Lernen und Wachstum an alle Freunde, Lehrer, Follower, Fans, Partner, Unterstützer, Medien und an Patanjali.

 

Zum 18.04.2019 wird diese Seite geschlossen. Bis dahin gibt es alle Produkte im Shop zu reduzierten Preisen. 

 


Ich bin nicht aus der Welt. und wer mag, findet mich hier:

in Bildern: instagram     als Yogalehrer: astau yoga | tristhana yoga     als Kreativdirektor: andreas ruthemann

 


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